Naturgebloggt

Naturschutz - weil's wichtig ist.

Vielen Dank und kommt gut 'rüber

So, es ist mal wieder soweit. Ein Jahr neigt sich dem Ende und ein neues steht bereits in den Startlöchern. In knapp 6 Stunden ist 2014 Geschichte. Manch einer ist froh darüber, für den anderen hätte es noch etwas weitergehen können. Schaue ich auf das vergangene Jahr zurück, so war es eines der besseren und produktivsten. Man könnte sogar sagen, dass es ein sehr schönes und gelungenes Jahr war. Sowohl beruflich als auch privat haben sich neue Wege und Möglichkeiten eröffnet. Jetzt aber gilt es aber erst einmal den Rest des Jahres ordentlich zu beenden. Ich für meinen Teil mache das mit meinen Lieben in Prag. Seit langem schon wollte ich der Perle an der Moldau mal einen Besuch abstatten. 2010 hatte es nicht geklappt aber nun, vier Jahre später, kommt Prag nicht mehr davon. Bevor es nachher in die City geht möchte ich aber noch die Chance ergreifen mich bei euch zu bedanken.  Bereits zum zweiten Mal sitze ich an einem Jahresend-Beitrag des Blogs und bin immer noch sehr überrascht von den Kommentaren, Kritiken und Anregungen die im Laufe des Jahres zusammen gekommen sind. Ohne euch, liebe Leser/-innen, wäre das alles hier sinnlos bzw. nich einmal halb so schön. 2014 war nun das erste Jahr, welches ich von vorne bis hinten durchgebloggt habe. Ich hoffe, dass die Themen euch gefallen haben und bedanke mich auch für die so entstandenen Diskussionen. Wenn ihr mögt, könnt ihr mich ja mal wissen lassen wo ihr den Jahreswechsel begeht. Eventuell ist einer von euch auch in Prag und steht nachher genau neben mir. Wie dem auch sei, ich wünche euch und euren Lieben alles Gute und Gelingen bei allen großen und kleinen Vorhaben und verbleibe mit den Worten: Einen guten Rutsch und kommt gut 'rüber.

Blick von der Karlsbrücke auf den Hradčany




Erneut ein Wolf erschossen

Der (womöglich) letzte Beitrag in diesem Jahr ist leider keiner von der guten Sorte. Vergangenen Sonntag wurde in Brandeburg an der Landesgrenze zu Sachsen wiederholt ein toter Wolf aufgefunden. Bei dem an Schussverletzungen gestorbenen Tier handelte es sich um eine junge Wölfin. Das Makabre an diesem Fall jedoch ist der abgetrennte Kopf. Wie die Polizei mitteilte, sei dieser als Trophäe mitgenommen wurden. Laut Polizei und Umweltamt soll diese tat bereits am zweiten Weihnachtsfeiertag verübt wurden sein. Soviel also zur friedlichen Weihnachstzeit. Das von Wölfen am dichtesten besiedelte Gebiet Brandenburges ist die Lausitz. In der Nähe von Hirschberg muss die Tat erfolgt sein.  Laut dem Naturschutzbund Brandenburg (Nabu) ist der aktuelle Fall der sechste in diesem Jahr in Brandenburg bei dem ein Wolf von Menschenhand getötet wurde. Da es sich bei Wölfen um nach allen Regeln der Kunst geschützen Tieren handelt, ist das Töten oder Fangen eine Straftat die ein bis zu 50.000 Euro großes Loch in eure Haushaltskasse reißen kann. Aktuell ermittelt Polizei und das Landesumweltamt. Wie jedes Bundesland, was mit Wölfen in Kontakt kommt, hat auch Brandenburg einen (recht guten) Wolfsmanagementplan. Dieser regelt den Umgang mit Gevatter Isegrim und gilt als Richtlinie für die Lösung von Konflikten bzw. regelt die finanzielle Hilfen im Falle eines Falles. Mir ist schleierhaft wieso der Mensch so borniert ist. Allenthalben verlangen wir von Tieren, dass sie sich unserer Umwelt anpassen. Sie sollen mit für sie komplett neuen Bedingungen klar kommen. Nur der Mensch selber ist von allen Fehlern befreit und muss sich keinen Deut an die veränderte Situation anpassen. In meinen Augen eine Ungerechtigkeit ohnegleichen. Nach aktuellen Schätzungen leben in Brandenburg derzeit zwölf Rudel , zwei Paare und zwei Einzeltiere (Quelle: Berliner Zeitung).

Walklapse ausprobiert

Wer regelmäßig im Blog vorbeischaut oder mir auf den gängigen sozialen Plattformen folgt, der wird wissen, dass eines meiner Hobbys die Fotografie bzw. Timelapse ist. Hin und wieder befeuere ich Twitter oder Instagram mit Bildern von vor oder hinter der Kamera. Gestern habe ich mich nun mal an ein neues Gebiet der Zeitraffer gewagt. Dem Walklapse. Anders als man denken könnte handelt es sich dabei nicht um Handgreiflichkeiten gegenüber Meeresbewohnern sondern ist ein bewegter Film im Zeitraffer.  Auf Twitter und Co habe ich gestern den ersten Versuch gezeigt und habe eine Menge an Anregungen und Fragen bekommen. Der Großteil wollte wissen, wie so eine "animierte" Kamerafahrt eigentlich entsteht. Das möchte ich an dieser Stelle mal erläutern. Oder es zumindest versuchen.



Bei einem statischen Zeitraffer positioniert man die Kamera mittels Stativ objektfixiert und lässt sie, per Intervalometer, über einen Zeitraum Bilder aufnehmen. In dieser Zeitspanne stellt man die Technik so ein, dass alle X Sekunden ein Bild gemacht wird. Später wird mittels Software aus den Einzelbildern der fertige Film gerendert. Ich nutze meistens 25 Bilder / Sekunde als Abspielgeschwindigkeit. Wenn die Kamera einmal steht und ausgerichtet ist, kann man nichts mehr falsch machen. Selbst kleinere Wackler durch Windböen werden später am PC kaschiert. Anders sieht die Sache bei einem Walklapse aus. Dabei muss die Kamera zwischen den Aufnahmen um ca. 10-15 cm weiter gerückt werden. Wichtig ist dafür eine saubere Linienführung am Zielobjekt. Dazu ist es ratsam die Kamera entlang einer (gedachten) Linie zu bewegen.Um das Ganze etwas aufzupeppen können im Vordergrund durchaus "störende" Objekte durchs Bild rauschen. Sträucher oder andere linsennahe Objekte geben dem Film einen etwas plastischeren Touch. Nun ist der obere Film alles andere als perfekt, ist ja auch nur ein erster Versuch. Jedoch gibt er, so hoffe ich, einen kleinen Ausblick auf das, was möglich ist.

Das Geschäft mit den Kapseln

In meiner Twitter-Timeline bin ich auf einen interessanten Artikel über die Unart Kaffee aus Kapseln zu trinken gestoßen. Immer wieder stößt man auf die negativen Folgen dieses Lifestyle-Gebahren. In einer Zeit in der Filterkaffee wahrscheinlich uncool geworden ist, machen sich nur wenige Gedanken über die Umweltfolgen die Kapsel.Kaffee mit sich bringt. So hat der Stern auf seiner Website am 15.12. 2014 eine interessante Bilderstrecke veröffentlicht. Diese zeigt ein paar, zum Teil bekannte, Fakten über die neue Moderscheinung. Ich habe mich mal im Bekannten-, Kollegen- und Freundeskreis umgehört, die häufigsten Gründe sind Einfachheit, Geschmack und Lifestyle. Den ersten Punkt kann man vielleicht noch abnicken. Im Vergleich zum Filterkaffee ist es tatsächlich simple und sauber aber die anderen Punkte sind mir doch schleierhaft. Ein wertgebendes Urteil über Geschmacksrichtungen möchte ich mir an dieser Stelle jedoch verkneifen,da ich passionierter Teetrinker bin. Ihr könnt natürlich euren Kaffee trinken wie ihr wollt, nur sollten wir die negativen Aspekte einer modernen, bequemen Welt im Auge behalten. (Quelle: Stern)

© Jürgen Herschelmann

Winterwanderung durch das Erzgebirge

Die Feiertage samt Weihnachtsfest sind überstanden und nun gilt es wieder die angefressenen Pfunde loszuwerden.Traditionsgemäß steht dafür die Wanderung auf den Bärenstein und Fichtelberg auf dem Programm. Wie im Vorjahr nahm alles am Fuße des Bärenstein seinen Anfang. Dieses Jahr aber mit einer Menge Schnee und Wind. Viel Wind. Von früheren Touren kenne ich die Gegen vorwiegend aus den Sommermonaten, daher hatte der winterliche Touch einen besonderen Reiz. Der Aufstieg war nicht besonders lang aber anspruchsvoll. Durch Schnee und Eis waren die sonst sehr gut nutzbaren Treppen nur zu erahnen. Besonders schön ist es in meinen Ohren, wenn der Schnne unter den Stiefeln knirscht. Für gewöhnlich macht er das ab -10 Grad Celsius. Da waren wir mit den heutigen -9 Grad schon ziemlich nahe dran.

Auf dem Bärenstein (Erzgebirge)
Im Anschluss an den Bärenstein, der mehr oder weniger als Erwärmung diente, kam der höchste Berg des Erzgebirges an die Reihe. Früher mal der höchste Berg der DDR ist der Fichtelberg heute mit seinen 1214 Meter Höhe subjektiv etwas geschrumpft. Touristisch sehr gut erschlossen muss man bei schönem Wetter Glück haben um nicht in den Massen an Besuchern unterzugehen. So aber nicht heute. Zum anfänglich erwähnten Schnee und Wind gesellte sich noch Nebel und ließ die Fernsicht auf praktisch Null sinken. Der Wanderweg führte durch Fichtenforst und gab den Blick auf eine gefrorene Winterwelt preis.

Baude auf dem Bärenstein

Gefrorene Nadeln geben bizarres Bild
Von Eis überzogene Pflanzen wirkten wie aus einer anderen Welt. Die sonst filigranen Nadeln der Fichten und Kiefern sahen aus wie silberne Stacheln und hatten teils bizarre Formen. War der Fichtelberg anfangs vom Nebel enthüllt, so ließ sich der Himmel am Ende doch noch blicken und bot ein fantastsiches Bild auf den Keilberg. Verglichen mit dem letzten Jahr war es diesmal eine wirkliche Winterwanderung.

Blick vom Fichtelberg auf den Keilberg

Weihnachtsmärkte im Zeitraffer

Wie bereits gestern geschrieben standen in den letzten Woche bei mir alle Zeichen auf Timelapse. Mit Kamera und Stativ bepackt ging es in den vergangenen Tagen über die Weihnachtsmärkte von Annaberg und Chemnitz. Trotz des (sehr) schlechten Wetter gelangten ein paas schöne Szenen in den Kasten und vermitteln einen Eindruck über die Weihnachtszeit in dieser wundervollen Region. Im Blog eingebunden sind nun die fertigen Filmeund warten auf euch. Spart nicht mit Kritik und Anregungen. Das nächste Projekt ist bereits in Planung und ich freue mich über jeden Kommentar. Also dann, frohe Weihnachten.


Schweiz erleichtert Wolfsabschuss

Schlechte Neuigkeiten aus der Schweiz. Das BAFU, Bundesamt für Umwelt, hat in seiner Revison der Jagdverordnung ein paar brisante Neuerungen. So soll den Bedenken von Landwirtschaft und Jägereimehr Beachtung  geschenkt werden. Ebenfalls werden die Sorgen der Bergbevölkerung mit einbezogen. All dies gipfelt in Voraussetzungen für einen erleichterten Wolfsabschuss. So ist eine der Neuerungen der erlaubte Abschuss von Jungwölfen in Gebieten mit Wolfsrudeln, allerdings nur, wenn sich die Tiere wiederholt und unmittelbar in Siedlungsnähe aufhalten. Wie Vertreter des Schweizer Naturschutz mitteilten, zeigen sich Wolfsbefürworter besorgt. Es wäre nicht das erste Mal, dass Schindluder mit solchen "lachsen" Gesetzen getrieben wird. Die Originalmeldung könnt ihr hier nachlesen. In dem Artikel wird auch auf einen Punkt eingegangen der mir sauer aufstößt. In der Schweiz gibt es gerade mal 25 Wölfe. Ob solche drastischen Maßnahmen erforderlich sind ist eher zweifelhaft. Eher wird hier der allgemeinen Panikmache zugestimmt und schneller gehandelt als gedacht wird. Andererseits ist in der Schweiz noch so etwas wie Demokratie vorhanden. Daher liegt das Schlusswort in den Händen des Volkes. Mal schauen wie sich die Sache noch entwickelt. (Quelle: naturschutz.ch).


Weihnachten in Chemnitz - Neuer Zeitraffer

In den letzten Wochen standen alle Zeichen auf Timelapse. ursprünglich war ein Film über die unterschiedlichen Weihnachtsmärkte im Erzgebirge geplant. Schnell stellte sich aber eine andere Richtung für das Projekt heraus. So wurde aus einem Film zwei Filme und der Fokus liegt auf den Städten Chemnitz und Annaberg-Buchholz, der Hauptstadt der Weihnachtszeit. An dieser Stelle möchte ich den Unterstützern danken. Bei den Dreharbeiten haben sich interessante Kontakte und Gespräche ergeben. Auch hatten wir das Glück, an ein zwei Orten die Kameras aufstellen zu können, die sonst nur im Rahmen von Führungen zugänglich sind. Der Film von Chemnitz ist bereits vom Stapel gelaufen.  Ein besonderes Erlebnis waren die Aufnahmen vom Rathausturm der Stadt. Wind und Wetter in Form von Regen und Sturmböen machten es zu einer extremen Anforderung an Mensch und Ausrüstung. An insgesamt vier Drehtagen zeigte sich die Sonne gar nicht bis nie. Ob das ergebnis dennoch etwas geworden ist, könnt ihr selbst entscheiden. Wenn ihr mögt, dann schaut auch mal bei den bisherigen Filmen vorbei.

Weniger Fleischverbrauch, steigende Mast

Mit dem Fleischverbrauch ist es so ein Ding. Obwohl wir wissen, dass die Umstände der Erzeugung unter aller Kanone sind, wollen wir nur ungern auf ein schönes Stückchen Fleisch verzichten. Natürlich ist das jetzt verallgemeinernd und richtet sich nicht an jeden. Wie der BUND recherchiert hat, geht der Fleischkonsum auch in diesem Jahr zurück. Im Zeitraum Januar bis Oktober 2014 immerhin um 1,3 %. Umgerechnet auf den Verbrauch pro Kopf ist es ca. 1 Kilogramm, verglichen mit dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Allerdings ist der sinkende Fleischkonsum nur ein halber Sieg, denn die Massentierhaltung nimmt hingegen zu. Insgesamt wurden 2014 fast 980.000 Tonnen Hühnerfleisch produziert und verarbeitet. Verglichen mit 2013 ist dies ein Anstieg um mehr als sieben Prozent. Damit verbunden ist ein oft qualvoller Transportweg der Tiere. Das Ziel sind meist überdimensionierte Schlachthöfe, welche im Akkord ihre Aufgabe erfüllen. Ebenso verhält es sich mit den Mastanlagen. In riesigen Anlagen wurden 2014 ca. fünf Prozent mehr Hühner gemästet als 2013. Nun möchte ich niemandem missionieren und zu einer vegetarischen/veganen Lebensweise bringen aber denkt mal darüber nach. Den Artikel des BUND gibt es hier.

(Quelle: BUND)

Über den Dächern der Stadt

Im Rahmen der Aufnahmen für den neune Zeitraffer-Film über Chemnitz hatten wir dankenswerter Weise die Möglichkeit den Rathausturm zu erklimmen und unsere Kameras aus luftiger Höhe auf das Treiben der Stadt zu richten. Aus dieser Perspektive erlebt man die Stadt auf eine angenehm neue Art und Weise. Wenn man die Lichter betrachtet, wie sie sich in die Dunkelheit erstrecken, so könnte man meinen, Chemnitz sei eine Großstadt. Leider machte uns das Wetter das Unternehmen etwas schwer.


Gegen den aufkommenden Regen half ein Cape für die Kamera, gegen den Wind waren wir jedoch machtlos. So suchten wir eine etwas windgeschützte Stelle und hofften auf das Beste. Zum Glück gibt es Software die den ein oder anderen Wackler kompensiert. Sollte alles nach Plan verlaufen, so ist der Film über Chemnitz im Laufe der nächsten Woche fertig. Ich bin gespannt.


Neuausrichtung des Chemnitzer Tierpark II


Seit ca. 15 Jahren zog es mich heute mal wieder ins Rathaus der Stadt Chemnitz. Grund dafür war die (eventuelle) Beschließung des neuen Tierpark-Konzeptes (Heutige Tagesordnung). Meine Meinung darüber habe ich bereits an anderer Stelle geschrieben und soll hier nicht noch einmal im Detail wiedergegeben werden. Die genauen Grundlagen der Neuausrichtung können an dieser Stelle in der Freien Presse nachgelesen werden. Während diese Zeilen hier den Weg in das Blog finden, habe ich einen Platz auf der Zuschauerempore ergattert und die Plätze füllen sich. Sowohl neben mir als auch im Ratssaal. Für mich sind die wichtigsten Punkte des neuen Konzeptes Artenschutz und Umweltbildung. Chemnitz braucht keinen weiteren Streichelzoo. Da sind die Würfel gefallen und zwar nach Leipzig und Dresden. Viel wichtiger wäre ein Tierpark mit Anbindung an Schulen und Bildungsprojekten. Mir ist allerdings schleierhaft wieso der krasse Wandel gerade jetzt die Runde macht. Immerhin haben wir mit dem Botanischen Garten eine traditionsreiche Einrichtung die genau das bisher gemacht hat. Ihr werden seit Jahren städtische Steine in den Weg gelegt. Große Errungenschaften sollte man von der heutigen Sitzung nicht erwarten. Vielmehr geht es um grundlegende Dinge. Macht man's oder macht man's nicht. Findet das Projekt heute Zustimmung so kann ab 2016 damit begonnen werden. Der im Artikel der Stadt genannte Stadtrat Miko Runkel fiel mir bisher nicht gerade durch positive Leistungen auf, so hinterlässt die Tatsache, dass seinem Dezernat das Projekt zugesprochen wurde, ein flaues Gefühl in der Magengegend. Des Weiteren lässt sich streiten ob der Tierpark unter "Umweltschutz" fällt aber das ist eher formal. Mit leichter Verspätung wurde die beschlussfähige Sitzung um 15:05 Uhr eröffnet. Da im Rahmen dieser Sitzung mehrere Themen besprochen werden und ich nicht so schnell tippen, gibt es als Service des Hauses den Twitterfeed unter dem Hasthag #StadtratC. Viel Spaß.


Weihnachtsbäume mit Pestiziden belastet

In vielen Haushalten wachsen dieser Tage wieder Bäume in den Wohnzimmern. Traditionsgemäß wird dieser am 24. geschmückt und mit allerhand Klimbim verziert. Dabei ist das gar nichtmal so ungefährlich, sagt zumindest die Onlineausgabe der Welt. In einem gestern online gestellten Artikel wird auf die Problematik der Pestizidbelastung hingewiesen. Laut einer Untersuchung sich nicht gerade wenige Bäume mit chemischen Stoffen, insbesondere Unkrautvernichtungsmittel, behandelt wurden und stellen ein Risiko für die Gesundheit dar.  Jetzt ist es nicht so, dass man sich sofort Hautreizungen zufügt jedoch sollte man dies beim Kauf eines Baumes bedneken. Den besagten Artikel findet ihr hier.Persönlich stehe ich nicht so auf diesen Brauch. Jedes Jahr werden hunderte Bäume geschlagen um für 2-3 Wochen in einer Wohnung zu stehen und anschließend entsorgt zu werden. Klar, die Bäume kommen aus extra dafür angelegten Schonungen jedoch würden die Bäumchen, meiner Meinung nach, im Wald eine weitaus nützlichere Funktion erfüllen.

Stimmungsvolle Abendstunden

Sonniges Wetter und kein Wind. Das waren gestern die besten Voraussetzungen um noch ein paar Aufnahmen für den kommenden Zeitraffer-Film zu machen. Dazu suchte ich mir einen Standort aus, der mich über Annaberg im sächsischen Erzgebirge. In diesem Kessel der Weihnachtszeit lohnt immer eine Aufnahme der Abendstunden. Wenn die Lichter mit zunehmender Dunkelheit das Stadtbild erhellen genießt man jeden Augenblick. Da es tagsüber etwas geregnet hat, machte ich keine halben Sachen und packte die Kamera in ihr Regencape, nichts ist schlimmerl als ein Regentropfen auf der Linse. So eingepackt harrten wir der Dinge die da kommen und filmten über zwei Stunden den Einbruch der Nacht im Erzgebirge.

Camera mit "Regencape"
Glücklicherweise war die Vorkehrung gegen Regen überflüssig. Das Wetter hielt und die Aufnahmen waren erstklassig. Dank dem "AV"-Modus ist es möglich, dass den Übergang von hell zu dunkel mit automatisch angepasster Belichtung zu fotografieren. Man gibt lediglich die Blende sowie den ISO-Wert vor und den Rest übernimmt die Technik. Angefangen bei 1/250 Sekunde Belichtungszeit wurden die letzten Aufnahmen mit 3" fotografiert. So wird das Bild nicht vollkommen schwarz sondern bleibt angemessen hell.

Annaberg am Abend, Belichtungszeit 1/125; f 5,6 ISO 100


Annaberg am Abend, Belichtungszeit 3", f3,5 ISO 800
Die beiden Bilder zeigen den Anfang (gegen 15:30 Uhr )  und den Schluss (gegen 17:30 Uhr) der Aufnahmen. Dank zusätzlicher Gewichte am Stativ wurde der sporadisch wehenden Wind in den Abendstunden kompensiert und das Bild war absolut ruhig. Sollte es dennoch den ein oder anderen Wackler geben, muss die Technk ran. Den Zeitraum zwischen den beiden Bildern seht ihr, sofern alles klappt, in der kommenden Woche.


Klimagipfel in Lima-enttäuschte Stimmen mehren sich

Gestern hatte ich es schon angesprochen, der Klimagipfel in Lima ist alles andere als ein Erfolg auf ganzer Linie. Vielmehr wurden die absoluten Mindestziele gerade so erfüllt. Schuld sind zum Teil Befindlichkeiten und kulturelle Unterschiede. gerade die Entwicklungsländer blicken neidisch auf die Industrienationen, durch Verbrennung von Kohle und Stahl kam der Wohlstand in die westlichen Länder, umso mehr schmerzt es die Entwicklungsländer auf diese Energiequelle verzichten zu müssen. Zumindest wenn es nach den Vorstellungen des Klimagipfel geht. Ohne finazielle Unterstützung wird es keine einheitlichen Richtlinien geben. Diese sind aber unumstritten notwendig und dauern jetzt schon viel zu lange. Nach dem gestern WWF und BUND ihre Statements dazu abgegeben haben mehren sich heute auch andere Stimmen die etwas zu bemängeln haben. Schaut man in unsere Nachbarländer findet die Schweiz deutliche Worte. Die dortige Naturschutzoragnisation Naturschutz.ch veröffentlich dazu diesen Artikel auf ihrer Website. In der Schweiz wird das Thema sicherlich etwas heißer diskutiert, hat doch ihre Delegation für ordentlich Wirbel gesorgt.

Klimagipfel verschenkt Chance

Der in Lima stattfindene Klimagipfel startete mit großen Ansprüchen. Es sollten endlich einmal Maßnahmen erörtert und geprüft werden, die es ermöglichen den Temperaturanstieg um durchschnittlich 2 Grad Celsius bis 2030 zu reduzieren. Bereits im Vorfeld waren diverse Naturschutzverbände skeptisch und machten sich keine großen Hoffnungen. So verwundert es auch nicht, dass der BUND alles andere als glücklich mit dem Ergebnis ist. Wie auch schon in der Vergangenheit wird die fehlende Kooperationsbereitschaft vieler teilnehmender Länder kritisiert. Viele Regierungen wollen erst einmal abwarten was der Rest so macht und sitzen schön bequem in ihren Hängematten, dabei ist ein entschiedenes und schnelles Handeln notwendig. Wie sich dieser verpuffte Gipfel auf das für 2015 anvisierte Klimaschutzpapier auswirkt bleibt abzuwarten. Die Stellungnahme des BUND gibt es hier.


Geschenke Shoppen mit Sinn

Mit der alljährlichen Weihnachtszeit geht auch die Jagd nach Geschenken einher. Ich gehe mal davon aus, dass der Großteil von euch da draußen mittlerweile im Internet fündig wird oder? Ich gehöre nur zum Teil dazu. Obwohl ich mir jedes jahr vornehme, den Einzelhandel zu stärken, werde ich manchmal rückfällig, zumindest teilweise. Zu verlockend ist der Komfort des Online-Shopping. Überfüllte Konsum-Tempel mit ihren Bewohnern sind nichts für mich. Wer also noch auf der Suche ist, ich habe bereits alles zusammen, für den ist vielleicht dieser Link hier etwas. Boost-Project vermittelt für jeden Klick eine Provision in Form einer Spende an den WWF. Solltet ihr also noch auf der jagd nach Geschenken sein, so schaut doch mal vorbei. Unterstützt werden viele namenhaften Versandhäuser. Auch das mit dem A im Namen. Also dann, frohes Shopppen.


Lacke aus Tomatenschalen

Des Öfteren schauen wir uns bei der Natur ein paar Kniffe ab. Ob es nun die Tragflächen heutiger Flugzeuge sind, die Anzüge von Leistungsschwimmern oder der beliebte Lotus-Effekt der Schmutz abperlen lässt, in vielen Bereichen kupfern wir bei der Natur ab. Auch in der Lebensmittelindustrie könnten bald Neuerungen auf dem Plan stehen die einen Wandel mit sich bringen können. Die Online-Nachrichtenagentur "Neues Andalusien" hat ein Video über eine Errungenschaft andalusicher Forscher veröffentlicht, welche die Verpackung von Lebensmitteln in Konserven ökologischer und damit naturverträglicher machen könnte. Sollte sich dieses Verfahren als alltagstauglich herausstellen, so wäre es eine sinnvolle Möglichkeit sich endlich von den konventionellen Lacken in den Dosen zu verabschieden. Die dafür benötigten Tomatenreste sollten auch in ausreichender Menge vorhanden sein. Bleibt nur abzuwarten wie es sich entwickelt.

Neuausrichtung des Chemnitzer Tierpark- richtig und notwendig


Durch einen meiner Twitterkontakte erfuhr ich von der geplanten Neuausrichtung und Kinzeptionierung des Chemnitzer Tierparkes. Seit Jahren kränkelt dieser vor sich hin und konnte nur mittelmäßige Besucherzahlen vorweisen. Der Artikel dazu ist bereits in der Freien Presse, der hiesigen Tageszeitung, erschienen und soll an dieser Stelle nicht wiedergekäut werden. Kurz umrissen bedeutet das neue Konzept in etwa soviel: Artenschutz und Bildung. Man möchte den gesamten Tierpark und vor allem das weltklasse Amphibienhaus mehr auf Artenschutz trimmen. Dieser Schritt ist meiner Meinung nach wichtig und sinnvoll. Chemnitz hat in Sachen Tierpark längst den Anschluss an Dresden und Leipzig verloren, letztes jahr stand sogar die Schließung des Wildgatters (einer "Zweigstelle" des Tierparks) auf dem Programm, diese konnte glücklicherweise vorerst verhindert werden. Ebenso hat sie die Rolle solcher Einrichtungen in den letzten Jahren stark geändert. Früher boten Zoos etc. oftmals die einzige Möglichkeit fremde und exotische Tiere zu sehen und zu erleben. Heute macht das jedes Handy. Dokumentationen zeigen uns Wildtiere ohne Symptome einer Gefangenschaft und sind bequemer zu konsumieren. Aber es bleiben den Tierparks dieser Welt noch die anderen Säulen ihrer Existenz. Arterhalt und Zucht. Oftmals werden vom Aussterben bedrohte Arten in Zuchtprogramme aufgenommen um den Bestand zu erhöhen bzw. zu stabilisieren. Genaus diese Tatigkeiten finde ich in Zukunft sinnvoll. Niemand geht mehr in einen Zoo um ein Zebra zu sehen, etwas überspitzt aber Tatsache. Wenn es der Chemnitzer Tierpark schafft, seine hohen Ziele zu realisieren und Artenschutz mit Umweltbildung unter einen Hut zu bekommen, haben wir einen super Trumph in der Stadt. Artensterben ist ein Thema welches uns auch in Zukunft beschäftigen wird. Umso besser wenn wir nachfolgende Generationen da zeitnah und fachgerecht heranführen.  Am 17. Dezember gibt es dazu eine entsprechende Versammlung des Stadtrates. Natürlich bin ich da vor Ort. Hier noch einmal der Link zum Originalartikel.


Italien verbietet Vogelfang

Nach langen Verhandlungen ist es soweit. Die italienische Regierung hat am 2. Dezember 2014 den Vogelfang verboten. Die letzten 92 Fanganlagen mit dem Namen "Roccoli" müssen umgehend aufgegeben werden.  Ausgelöst hat das alles ein seit Jahren laufendes Verfahren wegen Verstoßes gegen die EU-Vogelschutzrichtlinie. Im November diesen Jahres hat die EU-Kommission Italien mit einer Anklage beim Gerichtshof der EU wegen gesetzeswidrigen Vogelfang verzinkt, es drohten Strafen in Millionehöhe. Diesem Druck gibt Italien nun nach und nimmt alle Großfanganlagen außer Betrieb. Das freut natürliche alle Vogelfreunde aber so einfach ist die Sache noch nicht vom Tisch. Wir in Deutschland haben gut reden. Viel zu gerne zeigen wir dem Finger auf den Mittelmeerraum und verteufeln das tarditionelle Verspeisen von Singvögeln. Aber wie ich schon sagte, es ist dort Tradition und wie der Brite sagt. "old habits die hard". Nun ist es meiner Meinung nach so, niemand muss im Jahre 2014 noch Singvögel essen, Tradition hin oder her aber wir sollten uns erst einmal an die eigene Nase fassen. Durch das Wegfallen von Hecken, besonders die norddeutschen Knicks, haben wir der Vogelwelt weitaus mehr geschadet als der gesamte Mittelmeerraum. Durch fehlende Hecken und geeignete Strukturen rauben auch wir in Deutschland den Vögeln immer mehr Lebensraum. Nicht umsonst wird für Neuntöter und Co ein riesen Terz gemacht.
Einziger Unterschied zum Mittelmeer, wir töten die Vögel nicht im Flug, wir lassen sie gar nicht erst auf die Welt kommen.


Folgenschwere Landwirtschaft, Ökologie lässt Muskeln spielen.

Das mit mit unserer gegenwärtigen Landwirtschaft etwas schief läuft ist mittlerweile jedem bekannt. Dabei liegt der Ursprung nicht immer bei den Bauern selber, vielmehr im kaputten Konsumverhalten der Endverbraucher. Also uns. Neonicotinoide gehören mittlerweile zu den am meisten eingesetzten Stoffen in der Landwirtschaft. Diese Insektizide halten auch global den Hauptanteil. Wie der Name schon sagt, sind sie mit Nikotin verwandt, wirken aber auf Insekten um ein vielfaches tödlicher. Hauptanwendungsbereich sind großflächige Pflanzungen wie Soja, Raps oder Mais. Man erzielt damit eine präventive Abwehr der Insekten in sehr frühen Stadien. Nun hat ein Forscherteam der Penn State University sowie der South Florida University in den USA anhand von Feldexperimenten nachgewiesen, welche Folgen eine Behandlung mit Neonicotinoide für die Nahrungskette haben kann. So wurden Spuren dieses Giftes in Nacktschnecken nachgewiesen, eigentlich ganz logisch und nicht verwundernswert, wenn man bedenkt, dass sie am und auf dem Boden leben. Die Schnecken aber sind fein rau, diese Gifte können ihnen so gut wie nichts anhaben, sehr wohl jedoch ihren natürlichen Feinden, Laufkäfern der Art Chlaenius tricolor. In Versuchen strab ein Teil der Käfer, die anderen zeigten über mehrere Tage hinweg Lähmungserscheinungen. Folgt man diesem Gedanken bis zum Schluss, haben Schnecken weniger kontrollierende Feinde und können sich stärker vermehren. Diese Entwicklung wirkt sich wiederum auf den erzielten Ertrag aus. Mehr Schnecken bedeuten mehr Nahrungsbedarf und den holen sie sich durch die Ansaat. Auf einem Versuchsfeld mit Sojapflanzen verringerte sich der Bestand dadurch um ca. 19 %. In den Ländern der EU ist der Einsatz von Neonicotinoiden seit 2013 weitgehend verboten, aber aus einem anderen wichtigen Grund. Dieser Stoff schadet zusätzlich Bienen. Lediglich nach der Blütezeit dürfen einzelne Pflanzen wie Weizen damit behandelt werden. In meinen Augen ein schlechtes Zugeständnis. 
Die Quelle zum Text gibt es hier:  Neonicotinoid insecticide travels through a soil food chain, disrupting biological control of non-target pests and decreasing soya bean yield (2014). Margaret R. Douglas, Jason R. Rohr and John F. Tooker. Journal of Applied Ecology. doi: 10.1111/1365-2664.12372

Auf den Spuren der Kuckuks

Beim Durchblättern der neuesten Ausgabe der Biodiversity News  bin ich auf einen interessanten Beitrag aus England gestoßen. Die Beobachtung der Kuckucks auf ihrer Reise in den Süden.  Solche Projekte kennt man hierzulande von Störchen und Mauerseglern. In Großbritannien ist der Bestand in den letzten 20 Jahren um mehr als 50 % zurück gegangen und sinkt noch weiter.  Dargestellt wird das ganze mittels einer Karte auf der man einzelne Tiere samt ihrer Flugrouten auswählen kann. Zur Karte. Schaut man sich die Flugrouten an, so stellt man Interessantes fest. So beginnt die Reise mehr oder weniger am selben Ort und fächert sich das auf. Im  Zentrum von Afrika findet man das schließlich wieder zueinander und bleibt zusammen. Aber auch die Flugrouten selber sind einen Blick wert. So suchen alle Tiere bis auf eines, den direkten Landweg oder bemühen sich größtenteils über Land zu fliegen. Die Gründe sind klar. Nahrung und Schlafplätze gibt es nun einmal nicht auf dem Wasser und dann ist da noch die Sache mit der Thermik. Für die Statistiker unter uns bietet die Karte auch die Flugrouten der Jahre 2011 bis 2013. Durchgeführt wird diese Aktion vom British Trust for Ornithology (BTO), in etwa mit dem heimischen NABU vergleichbar.

Tracking cuckoos by BTO

Biodiversity News Issue 65 out now

Vierteljährlich erscheint die Onlinezeitung Biodiversity News aus Großbritannien. Sie gibt immer wieder einen Überblick über den Naturschutz der Angelsachsen und informiert über dort stattfindende Projekte. Perfekt also um auf dem Laufenden zu bleiben. In der aktuellen Ausgabe geht es gleich zu Beginn über die aufkommende DNA-Nutzung bei Monitoringvorhaben. Eine sehr spannende Sache wie ich finde, immer mehr geht die Entwicklung in diese Richtung und macht das bisherige Kartieren der Methode "Hide and Seek" vielleicht schon in ein paar Jahren obsolet. Wer gleich einen Blick hinein werfen möchte, der hat hier im Blog die Gelegenheit. Für alle anderen gibt es hier die Online-PDF. Außerdem verlinke ich euch zu den bisherigen Ausgaben. Themen wie Naturschutz sind zeitlos.




Schweiz als "Fossil des Tages" ausgezeichnet

Des Öfteren habe ich schon über den Natur- bzw- Umweltschutz in der Schweiz gebloggt. Meistens gibt es durchaus positives zu berichten, manchmal allerdings haut auch Helvetien daneben. Neueste "Errungenschaft" ist die Auszeichnung "Fossil des Tages". Traditionell wird dieser Preis durch das Climate Action Network (CAN) während UNO-Klimaverhandlungen verliehen. Preisträger sind meist Länder, die Verhandlungen zu Klimafortschritten behindern oder blockieren. Im Zuge der aktuell laufenden Klimakonferenz in Lima ist nun die Schweiz an der Reihe. Das CAN begründet seine Entscheidung damit, dass der Widerstand der Schweizer Delegation gegen gesetzlich bindende Verpflichtungen zur finanziellen Unterstützung von Entwicklungsländern bei Klimaschutzbemühungen. Solche Verpflichtungen würden den betroffenen Ländern bei der Erfüllung ihrer Klimaschutzziele helfen und seien wir mal ehrlich, sie schmerzen der Schweiz nicht wirklich. Klimaschutz ist ein globales Problem und geht auch die ansonsten neutrale Schweiz etwas an. Ebenfalls habe die Delegation der Schweiz gedroht, dass erneute Forderungen der Entwicklungsländer nach finanzieller Hilfe den Fortgang der Konferenz erheblich stören könnten. Somit setzt die Schweiz nicht nur andere Parteien unter Druck, sie gefährdet auch die Erarbeitung vernünftiger Ziele zum Klimaschutz.


Bienenschutz aus der Crowd

Immer wieder kam ich hier im Blog auf das Thema Bienen zu sprechen. In den letzten Jahren hat der Gesamtbestand dramatisch abgenommen und sinkt noch immer. Gründe dafür sind u.a. Monokulturen und Giftstoffe in der Landwirtschaft aber auch "falsche" Gartennutzung. Immer mehr rücken blumenreiche Wiesen in den Hintergrund, denn sie müssen ja gepflegt werden. Dadurch sinkt die Anzahl an Nektarquellen und somit das Nahrungsangebot für unsere Bestäuber. Albert Einstein sagte einst, wenn die Biene ausgestorben ist, habe der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Machen wir weiter so wie bisher, finden wir es heraus.

Inzwischen ist jeder dritte Bissen unserer Nahrung von Bienen abhängig, leider ist uns das nicht immer bewusst. Seit den 1970er Jahren sehen sich die Bienenvölker mit einem neuen Feid konfrontiert. Der Varroamilbe. Diese Milbe hat sich inzwischen über die gesamte Welt verbreitet und sorgt für ordentlich Ärger. Umso erfreuter war ich, als ich von einer Errungenschaft auf Indigogo erfuhr. Mittels einer Bienen-Sauna soll es der Milbe an den Kragen gehen. Finanzieren möchte sich das Vorhaben durch die Crowd, also durch euch. Die Projektvorstellung der "Sauna" habe ich mal direkt im Blog eingebunden.



Ich persönlich habe bisher schon ein paar Sachen per Crowdfounding unterstützt, jedes mal aus Überzeugung. So auch bei diesem Unterfangen. Nun kann und möchte ich hier nicht missionierend tätig sein und euch zu etwas überreden aber anstatt für das x-te Smartphone oder Gadget zu spenden, habt ihr hier die Möglichkeit der Natur etwas Gutes zu tun.  In meinem Freundes- und Bekanntenkreis und sogar in den Kreisen meiner Sozialen Netzwerke sind Imker vertreten. Daher weiss ich um die Probleme mit den Varroamilben.



Wenn ihr also ein paar Euro übrig habt und sie in etwas sinnvolles investieren wollt, dann habt ihr hier Gelegenheit dazu. Wer sich nähere Infos zu diesem Thema anschauen möchte, der surft entweder auf der
Website zum Projekt vorbei oder schaut sich bei Facebook oder Twitter um. Unterstützen könnt ihr das Projekt auf Indiegogo oder Ecocrowd.



Wunderwerk Belichtungszeit

Gestern Abend war ich mal wieder mit der Kamera unterwegs. Ziel war der Weihnachtsmarkt in Chemnitz. Nun liegt es in der Natur der Sache, dass man auf solchen Märkten nie alleine ist. Was aber tun, wenn die vielen Besucher eher störend sind? Man kann warten bis sich der Besucherstrom etwas gelegt hat oder man greift zu Tricks der Kameratechnik. Letzteres hält den Zeitaufwand deutlich in Grenzen. Stichwort Langzeitbelichtung. Hat man ein Stativ dabei so kann man mit einer längeren Verschlusszeit ganz wunderbar mogeln. Anhand zweier Bilder möchte ich mal einen Versuch einer Beschreibung wagen.


Das obere Bild zeigt die originale Ausgangssituation mit Besuchern und eher schlechter Beleuchtung. Die Belichtungszeit war mit 1/125 Sekunde eher für Tageslichtsituationen geeignet. Auch der ISO Wert von 400 konnte hier nur wenig Licht ins Dunkle bringen.

Stellt man den Verschluss auf 20 Sekunden und passt den ISO Wert dementsprechend an, lange Belichtungszeit macht das Bild heller, so kann man bewegende Objekte, auch Passanten, nahezu verschwinden lassen. Dabei ist das Vorhandensein eines Statives von besonderer Bedeutung. Es sei denn, ihr könnt 20 oder mehr Sekunden die Kamera wackelfrei halten.


Das Resultat sehr ihr oben. Das Bild erscheint deutlich heller und die Besucher sind nur noch als Schemen zu erkennen. Zumindest die in Bewegung. Stehende Objekte bleiben logischerweise unverändert. Mit dieser kleinen Zauberei lassen sich überlaufene Plätze angenehm ablichten. Schätzen gelernt habe ich diese Methode bei Aufnahmen in London und Mailand. Viel Glück und Erfolg beim Ausprobieren.


Ausflug ins Moor

Wie bereits gerstern geschrieben, verbrachte ich mein Wochenende im Süden Deutschlands. Genauer gesagt an der Grenze von Bayern zu Baden-Württemberg. Es liegt nunmal in meiner Natur, dass ich gerne die Gegend in der ich mich befinde erkunde. In diesem Falle war es das Naturschutzgebiet "Taufach-Fetzach-Moos" bei Isny im Landkreis Ravensburg. Um diese Jahreszeit ist es in Mooren eher ruhig was Flora und Fauna angeht. Alle markanten Pflanzen bereiten sich auf das nächste Jahr vor und somit herrschen eher gedeckte Farben vor. Nichtsdestotrotz wimmelt es auch in dieser eher unwirtlichen Jahreszeit nur so von Leben.

Blick auf das NSG Taufach-Fetzach Moos
Inmitten einer kulturell überprägten Landschaft liegt also das NSG Taufach-Fetzach Moos und bietet Lebensraum für allerhand bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Zentral im Gebiet befinden sich der Große- und Kleine Ursee, welche auch den Wasserhaushalt im Gebiet bestimmen. Schaut man oberflächlich auf das Gebiet, so sieht es gar nicht einmal so spektakulär aus.

 
Aber die Schönheit steckt wie so oft im Detail. Folgt man den sehr gut ausgeschilderten Wegen so kommt man an wahren Schätzen der Pflanzenwelt vorbei. Zwei davon sieht man auf dem unteren Bild. Rotes- und Grünes Torfmoos. Diese markanten Erscheinungen haben es aber in sich.

Torfmoos im NSG Taufach-Fetzach Moos
Wie bei Mooren üblich, richtet sich der Wasserstand nach dem verfügbaren Umgebungswasser. Demzufolge ist er in dieser Jahreszeit recht hoch. Ein guter Teil der ansonsten befestigten Wege sind nur noch über Stege zu erreichen. Aber zurück zum Torfmoos. Auch wenn man die Wege nicht verlassen darf, kann es durchaus vorkommen, dass man sich den Weg suchen muss. In diesem Falle haltet euch von grünem Torfmoos fern. Im Gegensatz zu den roten Bulten geben diese nach man landet im Wasser.  Rotes Torfmoos bietet einen sicheren Tritt und ermöglicht ein Ankommen trockenen Fußes. Denkt daran.

Alle Augen schauen auf Lima

Kurznotiz: Heute startet die 20. UNO Klimakonferenz mit dem Ziel das menschgemachte Problem Klimawandel zu diskutieren und Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten.  Das ist allerdings auch zwingend notwendig. Die bisherigen Maßnahmen der einzelnen Staaten reichen bei weitem nicht aus um die Erderwärmung auf ein erträgliches Maß zu senken. Das neue Klimaabkommen, weöches 2020 in Krafttritt, zielt auf eine Einbindung aller teilnehmenden Staaten ab und verzichtet dabei auf unterschiedliche Regeln. Das endgültige Papier zum Klimawandel soll als Vorlage für einen verbindlichen Weltklimavertrag am Ende 2015 in Paris veröffentlicht werden. Über dessen genauen Wortlaut und Inhalt zerbrechen sich ab heute Delegationen aus rund 200 Ländern die Köpfe. Ob es wieder eine Luftnummer wir die bisherigen Tagungen wird und ob die Wirtschaft auch diese Bemühungen unser schwerfälligen Politik zerschlägt wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Das nach wie vor gültige Ziel, die Erderwärmung bis 2020 auf 2 Grad zu senken, nimmt dabei den Hauptteil ein. Ich persönlich gehe allerdings nicht von einem Erfogl aus. Immer öfter hört man aus der "Szene" die Zahl 2030.

Das Benninger Ried

Eine Familienfeierlichkeit führte mich in den Süden Deutschlands, einer von mir bisher vernachlässigten Gegend. Die Gelegenheit nutzend, schaute ich mal beim größten zusammenhängenden Quellgebiet Bayerns vorbei. Dem Benninger Ried. Zwischen Memmingen und Benningen gelegen, kann das Moor bequem zu Fuß erreicht werden und bietet im Sommer zahlreiche Schätze. Einer davon ist der Tarant, eine Pflanze von der ich zum ersten Mal gehört habe. Eine Schöne Entdeckung wartete allerdings bereits auf dem Weg ins Moor. In einem Feldgraben wuchsen Exemplare vom Flutenden Hahnenfuß (Ranunculus fluitans). Ich traute meinen Augen kaum ob diesen Schatzes. Für einen gebürtigen Erzgebirger wie mich ist das schon eine kleine aber feine Sensation.

Ranunculus fluitans, ein seltener Gast in unserer Landschaft

Nun aber zum Moor. Das Moor bildet, wie eingangs erwähnt, mit 22ha das größte zusammemhängende Quellgebiet Bayerns und bildet das wichtigste Wassereinzugsgebiet Schwabens. Wie fast alle Moore in Deutschlands litt auch dieses unter den Eingriffen des Menschen. Drainagen, Häuser- und Straßenbau bzw. Land- und Torfgewinnung forderten ihren Tribut und ließen das Moor schwinden. Durch diese Maßnahmen sank der Grundwasserhaushalt enorm, was negative Folgen für Flora und Fauna nach sich zog. 1996 wurde das Benninger Ried in ein Naturschutz-Großprojekt aufgenommen, Das Projekt hatte eine Optimierung des Wasserhaushaltes zum Ziel. Um das zu erreichen wurden Drainagen gezielt verlegt, diese ziehen das Wasser aus dem anliegenden Siedlungsgebiet ab und führen es dem Moor zu. Über ein modernes Verteilersystem wird es dann im Moorkörper verteilt und lässt den Wasserhaushalt ansteigen.  Weitere Maßnahmen dienen dem Schutz des geschützten Lebensräume laut FFH-Richtlinie und dem Erhalt diverser Rote Liste-Arten.

Blick in das Benninger Moor

Stippvisite beim Kaiser

In der vergangenen Woche trieb ich mich mal wieder im Kyffhäuser herum. Anfangs mit ehrer schlechtem Wetter später dann mit Sonnenschein. Ich denke viel dazu sagen muss ich nicht, das Denkmal ist ja eines der bekanntesten Monumente in Deutschland. Natürlich ließ ich es mir nicht nehmen ein paar Bilder zu machen. Alle Bilder wurden mit einem Nokia Lumia 1020 gemacht und sind, so finde ich, ganz brauchbar. Das Denkmal gliedert sich in die Ober-, Unter- sowie der Mittelburg, auf der auch der markante Turm steht. Die Grundlage für das Bauwerk bildet eine Burganlage aus dem 13 Jahrhundert, deren Reste noch heute sichtbar sind. Der auf der Oberburg stehende ehemalige Wohnturm beherbergt heute Ausstellungsräume die etwas zur Geschichte der Burg vor dem Denkmal zeigen. Auch sehenswert ist der tiefste Burgbrunnen der Welt.  Arbeiter hatten einen 176 m tiefen Schacht ind das Gestein gehauen und diese Leistung ist bis heute sichtbar und lässt mich Respekt zollen.


Das Fotomotiv schlechthin ist der 81 Meter hohe Turm samt Reiterstandbild  von Wilhelm I. Schön anzuschauen sind solche Motive, aber auch schwer auf Polaroid zu bannen. Besonders wenn man keine Wasserwaage zur Hand hat. Das Problem der "Fallenden Linien" hat schon so manches Bild untauglich gemacht.


Ein kleiner Tipp von meiner Seite, ist das Fotografieren mittels störendem Element. geschickt eingesetzt kann ein Zweig oder sonstiges Objekt welches in den Bildausschnitt hineinragt Wunder wirken. Ein Bil dmit freiem Blick auf das Motiv ist meistens etwas zu leer und wirkt irgendwie steril. Mir gauckelt ein Störelement zusätzliche Tiefe vor.


Die obere Aufnahme zeigt den Hauptturm samt Reiterstandbild. Die von 2008 bis 2013 laufenden Sanierungsarbeiten umfassten auch eine umfassende Reinigung der Bronzefiguren. Sie wurden von Patina und sonstigem Schmutz befreit und sehen nun wieder aus wie am ersten Tag.

Das folgende Bild entstand in der Kuppel des Turmes. Das Thermometer zeigte -2 Grad und es pfiff ein ordentlicher Wind. Stellenweise hatte sich schon Reif gebildet.  Da keimt in mir die Vorfreude auf den Wnter auf. Sollten wir dieses Jahr noch welchen bekommen, sind ein paar Eiszapfen und Schneekristalle an der Reihe. Mit einem Makroobjektiv fotografiert ergeben sich schöne stimmungsvolle Bilder.







Ahorn und Ulme Tür an Tür und Resteverwertung

Gestern habe ich ja schon etwas über den herbstlichen Wald geschrieben, heute möchte ich das Thema noch einmal aufgreifen. Es ist immer wieder erstaunlich wie viele Neuheiten man in einem doch schon bekannten Wald findet. Gestern war es der Efeu der mich in seinen Bann gezogen hat, heute sind es die Nisthöhlen. Den Anfang alledings machen zwei Bäume, die sich auf wundersame Weise arrangiert haben. Schaut man sich das untere Bil dgenau an, so sieht man zwei verschiedene Baumarten. Links haben wir eine Berg-Ulme und rechts wächst ein Spitz-Ahorn. Das Besondere an den beiden ist das Zusammenwachsen. Ich hoffe es ist einigermaßen erkennbar. Die jeweiligen Stämme sind nahtlos aneinander gewachsen und stabilisieren sich so gegenseitig. Meist passiert das in jungen Jahren, wenn die Früchte zu nah beieinander liegen und der Platz nicht ausreicht um sich einzeln zu etablieren.

Wohngemeinschaft mal anders: Ulme und Ahorn in Eintracht.
Etwas weiter den Weg entlang kam diese runde "Knolle" daher. Der Stamm wird schon vor einiger Zeit das Zeitliche gesegnet haben. Die nun ungeschützte Fläche bot daher Angriffsfläche für Wind, Wetter und Krankheiten. Die Folge war ein Verfaulen und morsch werden. Der perfekte Lebensraum für Kleinsäuger, xylobionte Käfer und Vögel.

Hohler Baumstamm als Lebensraum für Waldbewohner


Gemeinsam für Klimaschutz

Ein Thema unserer Zeit ist der Klimawandel. Durch diverse Faktoren hervorgerufen, polarisiert er die Menschheit und Medien gleichermaßen. Das Bundesumweltministerium hat nun eine Initiative ins Leben gerufen um auf diese Thematik aufmerksam zu machen. "Zusammen ist Klimaschutz" ist der klangvolle Name und zeigt eine Vielzahl einfacherer Maßnahmen, die jeder unproblematisch in seinen Alltag integrieren kann. In der Summe können diese Maßnahmen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die vom Menschen verschuldete Erderwärmung von ca. 2 Grad Celsius kann so vermieden werden. Die Industrieländer müssen, wenn sie ihre selbstgesteckten Klimaziele erreichen wollen, ca. 40 Prozent ihrer Treibhausgase verringern. Um dieses Thema auch zeitgemäß ins Netz zu bringen hat das Ministerium eine passende Website ins Leben gerufen und online gestellt. Erwähnenswert ist der Clip dazu.  Schaut mal auf der Website vorbei. Die aktuell behandelten Themen richten sich an die Herbstzeit und die bevorstehende Weihnachtszeit. Auch werden Blogger vorgestellt, die ihren Schwerpunkt auf ein ökologisch und nachhaltig gestaltetes Leben setzen und von ihren Erfahrungen berichten. Ein erneuter Besuch hin und wieder lohnt sich also.


Kletterer, Klimmer und Höhlenbewohner


In Sachsen zeigte sich heute der Herbst von seiner schönen Seite. In herrlichem Sonnenschein zog es mich raus aus den vier Wänden und rein in den Wald. Unterwegs fiel mein Blick auf mit Efeu bewachsene Ahörner und Linden. So kam es mir in den Sinn mal etwas über diesen Ranker zu schreiben. In der Botanik oder Vegetationskunde unterscheidet man die Kletterpflanzen nach ihren Klettertechniken. Die Unterscheidung ist recht einfach, es gibt lediglich Selbstklimmer und Gerüstklimmer. Ein Selbstklimmer ist eine Pflanze, welche ohne Hilfe Flächen wie Mauern oder Fassaden direkt bewachsen können. Dazu gehört auch der oben erwähnte Efeu (Hedera helix). Der Efeu ist die wahrscheinlich bekannteste Kletterpflanze in unseren Wäldern.


Zusätzlich kann man die Gruppe der Selbstklimmer noch in Haftwurzelkletterer einteilen. Der Efeu gehört ebenfalls dazu. Bei dieser Gelegenheit möchte ich einmal eine Lanze für ihn brechen. Oft höre ich, dass ein starker Efeubewuchs den darunter liegenden Baum über kurz oder lang abtötet. Das ist schlichtweg falsch, da der Efeu den Baum nicht anbohrt und somit auch keine Nährstoffe entzieht. Lediglich wenn der Bewuchs durch Efeu zu groß wird und die damit einhergehende Beschattung überhand nimmt, kann es problematisch werden. Solch einen Fall habe ich allerdings noch nie gesehen.


Das obere Bild zeigt deutlich (zumindest hoffe ich das) den Klettermechanismus am Efeu. Mit kleinen Haftwurzeln sucht er sich in der groben Rinde des Wirts Halt und klettert so dem Licht entgegen. Nun aber zur Gruppe der Gerüstklimmer. Diese unterteilt sich in
  • Spreizklimmer: Die Triebe verspreizen sich auf dem Untergrund und haben oft Dornen oder Stacheln um sich das Klettern zu erleichtern  (Brombeere, Kletten-Labkraut).
  • Schlingpflanzen: Diese Arten winden sich mit gewundenen Sprossen an einer Stütze empor. Es gibt dabei Rechts- und Linkswinder (Zaunwinde).
  • Rankpflanzen: Die Vertreter dieser Gruppe haben spezielle Rankorgane. Sie klammern sich an dünne Zweige oderÄste. Wer sich ein solches Exemplar im heimischen Garten halten will, der sollte unbedingt ein Gerüst oder eine Rankhilfe zur Verfügung stellen.

Aber nicht nur die Kletterpflanzen erlangten meine Aufmerksamkeit. Wenn sich das Laub auf dem Boden sammelt und die Äste kahl sind, erkennt man die ein oder andere Nisthöhle in den Stämmen.


Gerade Spechtvögel haben ihre helle Freude daran Stämme nach möglichen Nistplätzen abzusuchen. Aber auch Eichhörnschen wissen die Vorzüge von Höhlen zu schätzen. Besonders in alten, teils abgestorbenen Bäumen machen sich Waldbewohner breit. Daher ist es besonders wichtig auch Totholz im Wald zu lassen.


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