Naturgebloggt

Naturschutz - weil's wichtig ist.

Städteranking zur Luftreinheit und Berlin als Verlierer

Heutzutage gibt es für alles ein Ranking, so auch im Umweltbereich. Aktuell hat der BUND europäische Städte nach ihrer Luftreinheit beurteilt, insgesamt sind es 23 an der Zahl. Bewertet wurden sie anhand ihrer Maßnahmen gegen Feinstaub und Stickoxiden. Herausgekommen ist ein Vergleich, der aufhorchen lässt. So geht Zürich als Sieger aus dem Ranking hervor, bemerkenswert in der Hinsicht, da die Schweiz in Sachen Natur- und Umweltschutz noch ordentlichen Nachholbedarf hat.




[caption id="attachment_2821" align="aligncenter" width="646"] Quelle: http://www.sootfreecities.eu/[/caption]


Silber und Bronze geht dabei an Kopenhagen und Wien. Der große Verlierer ist die deutsche Hauptstadt Berlin. Sie tauscht das Siegerpodest von vor vier Jahren mit dem fünften Platz. Man muss natürlich die unterschiedlichen Dimensionen der Städte beachten. Jedoch nennt der BUND als Schuldige für ein so schlechtes Abschneiden, die Bundesregierung, welche einer Weiterentwicklung der Umweltzonen von Großstädten im Weg steht. In einem Punkt allerdings kann ich dem BUND zustimmen, andere europäische Städte unternehmen mehr Anstrengungen um den Verkehr auf das Velo und in den öffentlichen Verkehr zu bekommen. Da ist Deutschland wirklich noch Entwicklungsland. Wer einen genauen Blick auf die Studie werfen möchte, der kann dies hier tun (Quelle: BUND).

Wieder im Auwald (mit der DSLR) gewildert

Vom Wetter her hatte der Sonntagvormittag noch deutliches Potential nach oben. Aber glücklicherweise war es trocken.  Also die Kamera (Canon 600D) in den Rucksack gepackt und einfach mach in den nahen Auwald gelaufen. Irgendetwas wird sich schon finden.  Ohne lange zu suchen fanden sich ein paar Kandidaten um das ein oder andere Bild zu schießen. Da es sich größtenteils um eher kleine Pflanzen handelte, musste das Makroobjektiv (ein Sigma DG Macro 105 mm, 1:2.8) herhalten. Dank Fernbedienung klappte auch das Auslösen der auf dem Kopf stehenden Kamera ganz bequem.


WP_20150327_08_37_51_Raw


Problematisch war allerdings der aufkommende und anhaltende Wind. Gerade im Bereich der Makrofotografie ist jedes Wackeln der Motives absolut nachteilig. Eigentlich habe ich für diesen Fall einen Schutzkasten aus Acryl dabei, heute jedoch  nicht. Also wurden die Pflanzen so gut wie möglich mittels Rucksack und guten Wünschen vom Wind geschützt und einfach mach drauflos geknipst. Getreu dem Motto: " I don't care about my shutter" landeten am Ende doch noch einige Bilder auf der Karte. Da in den letzen Tagen der Hohle Lerchensporn (Corydalis cava) im Rampenlicht stand, widmete ich mich heute dem Scharbockskraut (Ficaria verna) und dem Wald-Goldstern (Gagea lutea). Herausgekommen sind Bilder im (teilweisen) Retro-Style. Nun liegt es in der Natur der Sache, dass Pflanzen aus mehreren Ebenen bestehen, welche dann letztendlich scharf fokussiert wurde, sieht man meist erst hinterher am PC. Klar, der anvisierte Bildausschnitt lässt sich mehrfach vergrößern und so die Schärfe nachjustieren, allerdings geht das nur unter Studiobedingungen verlässlich. Sobald in der freien Natur eine Brise das Motiv zum Wackeln bringt, ist es schon nicht mehr so einfach möglich. Wie dem auch sei, hier gilt es einfach das beste daraus zu machen.




[caption id="attachment_2813" align="aligncenter" width="646"]Ficaria verna Ficaria verna[/caption]

[caption id="attachment_2814" align="aligncenter" width="646"] Anemone ranunculoides[/caption]

[caption id="attachment_2815" align="aligncenter" width="646"] Anemone ranunculoides[/caption]

[caption id="attachment_2816" align="aligncenter" width="646"]Gagea lutea Gagea lutea[/caption]

Corydalis cava - er blüht wieder

Bereits seit einer Woche steht nahezu täglich ein Besuch im nahe gelegenen Auwald an um den Fortschritt der Vegetation zu begutachten. Objekt der Begierde ist dabei der Hohle Lerchensporn (Consolida cava), welcher einer der ersten Frühblüher im Lebensraum Auwald ist. Die Tatsache, dass er zur gleichen Ordnung meiner Lieblingspflanze, dem Rittersporn, gehört, macht ihn nur noch interessanter. Letze Woche war er zwar schon zu sehen, allerdings stand er noch nicht in voller Blüte. Das sollte sich aber im Laufe der Woche geändert haben. In aller Frühe also packte ich meine Sachen um noch vor allen anderen vor Ort zu sein. Es hat sich gelohnt.




[caption id="attachment_2803" align="aligncenter" width="646"]Corydalis cava Corydalis cava[/caption]

Seinen wissenschaftlichen Namen verdankt diese Art ihrer Blütenform. Unsere Altvorderen haben in ihr wohl den gespornten Zeh der Haubenlerche erkannt und somit war der passende Name gefunden. Allerdings bezieht sich diese Legende auf alle Arten der Familie der Lerchensporne. Seit dem zweiten Semester meines Studiums brennt mein Herz für diesen Frühblüher, zeigt er doch an, dass der Frühling in vollem Gange ist.




[caption id="attachment_2807" align="aligncenter" width="646"]Corydalis cava Corydalis cava[/caption]

Wie bei so manchen Pflanzen üblich, gibt es auch hier verschiedene Farbvarianten. Am häufigsten ist aber die violett-rosa Version vertreten. Am heutigen Standort waren es sogar deutlich mehr als alle Farben. So hält sich die Natur an Regeln.




[caption id="attachment_2804" align="aligncenter" width="646"]Corydalis cava Corydalis cava[/caption]

Dankenswerterweise hatte ich ein Makroobjektiv eingepackt. Zusätzlich noch einen Schutzkasten gegen den Wind und dann hieß es in typischer Naturschützer-Manier (also auf allen Vieren) durchs Unterholz. Ein paar Bilder sind auch etwas geworden, diese alle hier zu zeigen, würden den Rahmen sprengen, daher erlaube ich mir euch an diese Stelle zu verweisen. In den nächsten Tagen kommen immer mehr Pflanzen zum Vorschein, also seid darauf gefasst, dass dieser Blog hier etwas fotolastiger wird. Da müsst ihr jetzt durch.

[caption id="attachment_2805" align="aligncenter" width="646"]Corydalis cava Corydalis cava[/caption]

Naturschutz in Deutschland mangelhaft

Laut europäischen Vereinbarungen müssen alle Mitgliedsstaaten sich um den Naturschutz bemühen, dabei reicht es nicht aus durch das Trinken vom Krombacher den Regenwald zu retten, es muss schon etwas mehr sein. Die EU verlangt das Ausweisen von sogenannten FFH- und Vogelschutzgebieten um etwas gegen den Artenschwund und für den Erhalt der Biologischen Vielfalt zu tun. All das dient dem großen Ziel namens Natura 2000 bei dem ein kohärentes Netz  aus Schutzgebieten über die Staatsgrenzen hinweg entstehen soll. Genau hier wirft die EU-Kommission der Bundesrepublik Vertragsverletzung vor. Laut EU-Umweltkomissar Karmenu Vella sind 2800 von 4700 Schutzgebiete in Deutschland nicht fristgerecht ausgewiesen wurden  bzw. wurden für die 2800 SG keine Maßnahmen zum Erhalt des Schutzes unternommen. Nun gibt es in Deutschland eine Menge an Schutzgebieten, ich verweise an dieser Stelle auf den entsprechenden Gesetzestext, das wohl bekannteste aber ist das Naturschutzgebiet. In Deutschland gilt es in gewisser Weise als heilig und ist in vielen Sachen Trumpf.

Bundesnaturschutzgesetz §23-Naturschutzgebiet


(1) Naturschutzgebiete sind rechtsverbindlich festgesetzte Gebiete, in denen ein besonderer Schutz von Natur und Landschaft in ihrer Ganzheit oder in einzelnen Teilen erforderlich ist
1.zur Erhaltung, Entwicklung oder Wiederherstellung von Lebensstätten, Biotopen oder Lebensgemeinschaften bestimmter wild lebender Tier- und Pflanzenarten,
2.aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen oder landeskundlichen Gründen oder
3.wegen ihrer Seltenheit, besonderen Eigenart oder hervorragenden Schönheit.

(2) Alle Handlungen, die zu einer Zerstörung, Beschädigung oder Veränderung des Naturschutzgebiets oder seiner Bestandteile oder zu einer nachhaltigen Störung führen können, sind nach Maßgabe näherer Bestimmungen verboten. Soweit es der Schutzzweck erlaubt, können Naturschutzgebiete der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden.


Deutschland ist sich der Missstände durchaus bewusst und hat Besserung angekündigt. Allerdings möchte man sich damit Zeit lassen bis 2020. Für die EU-Komission ein absolut inakzeptabler Zeitrahmen (Quelle: SPON).


Artensterben-welche Tierarten betroffen sind

Heute Morgen zog eine Meldung von Spiegel Online meine Blicke auf sich. In großem Lettern prangte der Titel "Artensterben: Die Tiere mit den geringsten Überlebenschancen"  über dem Artikel. Weil ich an solchen Thesen stets interessiert bin, musste ich einfach klicken. Ich gebe es zu, in solchen Fällen bin ich anfällig für Clickbait. Artensterben ist ein Thema welches uns Naturschützer besonders betrifft. nahezu tagtäglich liegt es auf unserem Schreibtisch. In den Medien wird darüber jedoch nur selten berichtet. Laut Spiegel Online hat sich ein Team im Rahmen des Projekts Alliance for Zero Extiction (AZE) an die Aufgabe gemacht, alle bedrohten Tierarten der Erde zu erfassen und interaktiv auf einer Karte darzustellen. Es wurden die Tiere ausgewählt, die nur noch in einem einzigen Habitat auf der Erde vorkommen. Wenn der Mensch weiterhin so rücksichtslos in  diese Lebensräume vordringt, ist es nur eine Frage der Zeit bis sie auch von da verschwunden sind.  Etwas unbeholfen führt der Artikel jedoch den Klimawandel als ersten Grund für den immensen Artenrückgang an, die Landwirtschaft kommt dann irgendwann dahinter. Meiner Meinung nach eine falsche Reihenfolge. Als Fazit lässt der Artikel einen faden Beigeschmack zurück. Von insgesamt 841 untersuchten Arten haben nur 39% einen hohen Conservation Opportunity Indes (COI) und damit gute Überlebenschancen. Für 510 Arten sieht es jedoch ganz anders aus.  Interessant ist die Einschätzung der Experten was die Kosten für einen Schutz der betroffenen Arten angeht. Lediglich 1,3 Milliarden US-Dollar, wenn der Kurs weiter so geht sind das bald 100€, sind im Jahr nötig um handfeste Maßnahmen zu ergreifen. Das ist doch eine eher geringe Summe für die in Kriegsangelegenheiten so freigiebige Weltgemeinschaft oder  (Quelle: SPON)


Interaktive Karte zum Artensterben

Der Frühling kommt. Die Zeichen häufen sich.

Auch wenn es die frühmorgendlichen Temperaturen nicht vermuten lassen, so hält doch der Frühling langsam Einzug.  Jeden Tag mehren sich die Anzeichen dafür und es gibt schon lange kein zurück mehr. Gestern erst habe ich die ersten Vorboten dieses bedeutsamen Lebensraumes ausfindig machen können,heute geht es auf anderer Flur weiter. Auch wenn die "richtigen" Gehölze in Form von Bäumen noch etwas Zeit brauchen, Weide und Ahorn legen bereits fleißig vor, sind die Sträucher. Wie beispielsweise der Weißdorn (Crataegus spec.).




[caption id="attachment_2794" align="aligncenter" width="660"]Crataegus spec. Crataegus spec.[/caption]

Es gibt eigentlich zwei Arten von Weißdorn. Den Eingriffeligen Weißdorn (Crataegus monogyna) und den Zweigriffeligen Weißdorn (Crataegus laevigata). Sind sie im weiteren Jahresverlauf recht einfach zu unterscheiden so ist es in dieser frühen Phase fast unmöglich. Sicherlich sitzt in irgendeiner Hütte, auf irgendeinem Berg ein kluger Eremit der das kann. Ich gehöre leider nicht dazu. Aber egal welche der beiden Arten man jetzt betrachtet, schön sehen sie alle aus, mit ihren frischen, grünen Blättern.

Der Auwald erwacht wieder

In jedem Jahr aufs Neue freue ich mich auf den Frühblüher-Aspekt.  Nirgends sonst im Jahr wirkt die Natur auf mich bunter und farbenfroher. Die unzähligen kleinen Farbtupfer sind eine wahre Wohltat nach dem grauen und trüben Winter, auch wenn er sich dieses Jahr im Zaum gehalten hat. Die heutigen Sonnenstrahlen lockten mich in den nahegelegenen Abschnitt des Auwaldes Bernburg-Plötzkau und es sollte sich lohnen. Zu einem überwiegenden Teil ist die Farbe Braun noch vorherrschend und so wirklich viel Leben sieht man erst auf den zweiten oder dritten Blick. Hat man dann aber einen Frühblüher gefunden, so sieht es in etwa so aus (hier der Vergleich aus dem Vorjahr, zur ungefähr gleichen Zeit).

[caption id="attachment_2787" align="alignnone" width="660"]Corydalis cava Corydalis cava[/caption]

Auf dem Bild ist der Hohle Lerchensporn (Corydalis cava) zu sehen. Er markiert für gewöhnlich den Anfang der Blühsaison und hat auf dem Bild noch geschlossene Blütenköpfe. Dies sollte sich aber zeitnah ändern. Ich gehe jede Wette ein, dass es am Freitag bei guten Bedingungen schon ganz anders aussieht.

[caption id="attachment_2788" align="alignnone" width="660"]Blütenkopf von Corydalis cava Blütenkopf von Corydalis cava[/caption]

[caption id="attachment_2789" align="alignnone" width="660"]Corydalis cava Nahaufnahme_web Corydalis cava Nahaufnahme_web[/caption]

[caption id="attachment_2790" align="alignnone" width="660"]Corydalis cava Corydalis cava[/caption]

Lesestoff die Zweite

Manchmal ist es schon komisch. Da schreibt man einen Beitrag über eine empfehlenswerte Onlinezeitung zum Thema Natur- und Grünlandschutz und just in dem Moment, wenn man den Beitrag ins weltweite Web entlässt, findet man noch andere Ausgaben aus einer bekannten Reihe. Da ich diese euch auf keinen Fall vorenthalten möchte, gibt es diesen Artikel hier. Den Anfang macht mein Lieblingsblatt aus UK. Die Biodiversity News steht nun mit Ausgabe 67 in den Startlöchern und hat auch in diesem Quartal eine Menge zu bieten. Schaut mal rein es lohnt immer auf dem Laufenden zu bleiben und zu schauen wie andere Länder mit dem Naturschutz umgehen und welche Projekte aktuell sind. Anders als akademische Kollegen finde ich das Mauern mit Informationen eher kontraproduktiv, daher ein absoluter Lesetipp für (international begeisterte) Naturfreunde.


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Aus eben dieser Ausgabe habe ich den Tipp zur zweiten Veröffentlichung erhalten. Passend zu Frühjahr kam in diesem Jahr die Meldung, dass nur ca. 1/3 der Bienenvölker unversehrt durch den Winter gekommen sind. Die Bienen und generell Bestäuber haben seit langer Zeit schon mit den Umständen der heutigen Gesellschaft zu kämpfen. So auch in Great Brittan. Ähnlich wie in Deutschland macht man sich auch da Gedanken wie man die Bienenpopulationen in Zukunft stärken kann. Auch wenn sich das Paper auf den englischen Raum bezieht, so kann man Parallelen erkennen. Ebenfalls einen Blick wert.


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Grasslands in British Columbia

Hin und wieder lohnt mal ein Blick über den Tellerrand um zu sehen, wie es in anderen (nicht europäischen) Ländern um den Naturschutz bestellt ist. Die Onlineausgaben der Biodiversity News wurde ja hier im Blog schon ein paar mal vorgestellt. Eine weitere Onlinepublikation die ich euch empfehlen möchte kommt aus Canada. genauer gesagt aus British Columbia. Die Zeitschrift BC Grasslands befasst sich, wie der Name vermuten lässt, mit Grünland, also Wiesen und Weiden. Ähnlich wie bei uns sind auch im Land des Ahorns Wiesen ein enormer Hotspot der Artenvielfalt.  Bei uns stehen besonders beispielhafte Exemplare unter strengem Schutz, hier kommt dann wieder die FFH-Richtlinie ins Spiel. Aber machen wir uns nichts vor. Solche Wiesen sind alles andere als natürlich. Sie sind unter enormer menschlicher Nutzung entstanden und können nur weiter bestehen, wenn die Nutzung anhält. Ein noch so farbenfrohes Grünland würde, wenn unbewirtschaftet, über kurz oder lang verbrachen und artenarm werden. Genau an diesem Punkt setzt die Zeitung BC Grasslands an. In bisher unregelmäßigen Abständen erfahrt ihr etwas über die Pflege, Nutzung und Probleme solcher Flächen. Für die Grünland-Fans unter euch gibt es auch noch detaillierte Vegetationsentwicklungen und -aufnahmen ausgewählter Flächen. Wie gewohnt findet ihr die aktuellste Ausgabe zum Lesen eingebunden hier im Blog und alle vorherigen im Archiv.


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Waldbestand erholt sich

Ein paar von euch haben vielleicht schon von der "Bonn Challenge"-Konferenz gehört. An diesem Wettstreit nehmen die Umweltminister aus aller Herren Länder teil und haben sich den Wiederaufbau zerstörter Wälder zum Ziel gesetzt. In Zahlen ausgedrückt sollen bis zum Jahre 2020 insgesamt 150 Millionen Hektar zerstörten Waldes wieder aufgebaut werden. Unsere Umweltministerin Barbara Hendricks sieht die Aktion auf einem guten Weg. Seit vor vier Jahren die erste Bonn-Challenge statt fand, haben die teilnehmenden Staaten bereits 65 Millionen Hektar auf den Weggebracht. In so einer kurzen Zeit ist das eine erstaunliche Leistung.  Dank der Hilfe von Staaten wie Indonesien, Brasilien, Costa Rica oder Südkorea scheint das Ansinnen, eine in etwa viermal so große Fläche wie Deutschland wieder zu begrünen, im Bereich des Möglichen zu liegen. Gerade Indonesien hat allerhand zum Ausbessern. Dort verschwindet täglich Regenwald auf unwiederbringliche Art und Weise. Hauptsächlich um uns in der westlichen Welt ein angenehmes, weil billiges, Leben zu ermöglichen. Unter allen Teilnehmern ist avancierte Deutschland zum Vorreiter. Manchmal für seinen vorauseilenden Gehorsam belächelt, macht Deutschland hier aber etwas richtig. Mit einer stolzen Summe von 50 Millionen Euro (ich weiß, Banken bekommen mehr) wurden seit 2011 Entwicklungsländer in Sachen Klima und Nachhaltigkeit unterstützt. Auch in den Jahren nach der Bonn-Challenge 2015 sollen wieder Projekte über insgesamt 40 Millionen Euro den Weg für mehr Wald auf der Welt bereiten. Hoffen wir das am Ende auch etwas dabei  herauskommt und wenn es 2020 160 Millionen Hektar werden, hat sicher auch keiner etwas dagegen.

Frühlingsspaziergang

Die vormittäglichen Sonnenstrahlen waren der Grund für den gestrigen Ausflug nach Waldenburg in Sachsen. Meist liegen die Schätze der Natur vor der eigenen Haustür. So auch der Grünefelder Park.Nach Wörlitz ist hier die älteste Wiege der deutschen Gartenkunst. Seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert wird hier gegärtnert und allerhand Zier- und Zuchtformen können bestaunt werden. Im Sommer sind Hunderte Touris unterwegs und lustwandeln durch das Gelände. In diesen recht frühen Tagen im Jahr ist noch wenig los und man kann die Natur in aller Ruhe genießen.




[caption id="attachment_2766" align="aligncenter" width="646"]Grünefelder Park Grünefelder Park[/caption]

Die Eingangspforte zu diesem Gartenreich bildet ein imposantes Tor aus rotem Porphyr (dem ganzen Stolz dieser Gegen) und heißt den Besucher mit einer wahren Botschaft willkommen.

[caption id="attachment_2771" align="aligncenter" width="646"]Eingangsportal Grünefelder Park Eingangsportal Grünefelder Park[/caption]

Geht man dieser Tage mit offenen Augen durch die Landschaft so straft sie ihrer tristen Erscheinung Lügen und geizt nicht mit ihren Reizen. Nur durch Zufall entdeckte ich mein erstes Lungenkraut (Pulmonaria officinalis) des JahresDiese Arzneipflanze ist mit eine der ersten Frühblüher, die sich die Ehre geben.




[caption id="attachment_2767" align="aligncenter" width="646"]Pulmonaria off. Pulmonaria off.[/caption]

Aber auch in Sachen Fauna geht es schon wieder richtig zur Sache. Für den Bewohner dieses Hauses war ich leider mit der Kamera zu langsam. Aber ihr könnt euch sicher denken,wer sich hier niedergelassen hat.

[caption id="attachment_2768" align="aligncenter" width="646"]Vogelhäuschen Vogelhäuschen[/caption]

Lässt man den Blick in die schattigen Bereiche wandern, so erhascht man ebenfalls ein paar kleine Farbtupfer auf dem ansonsten grau-braunen Boden. In diesem Falle war es eine Ansammlung von Märzenbechern (Leucojum vernum)Für mich ein ungewohnter Anblick, standen sie doch im Wald unter Bäumen. Kannte sie bisher nur als Wiesenpflanzen.

[caption id="attachment_2769" align="aligncenter" width="646"]Leucojum vernum Leucojum vernum[/caption]

Freunde, ihr wisst gar nicht wie sehr ich mich auf den Frühling freue. Zu gern streife ich durch die Natur und erfreue mich ihrer. Mitunter ist es im Naturschutz recht hektisch, umso mehr freut man sich dann über eine Bank am Wegesrand auf der man einfach mal alle Fünfe grade sein lassen kann und einfach nur verweilt.

[caption id="attachment_2772" align="aligncenter" width="646"]sitting on a park bench... sitting on a park bench...[/caption]

Wolftag beim NABU- und das jede Woche

Wenn es im Naturschutz ein Thema gibt, welches für Zündstoff sorgt, so ist es der Wolf. Wie kaum ein anderes Tier in Deutschland hält er den Naturschutz, die Forst- und Weidmänner sowie die Bürger auf Trab. Seit seiner Rückkehr  nach Deutschland vor 15 Jahren spaltet er die Gemüter. Einerseits mystisch-verklärt zum Sinnbild von Freiheit und Wildheit erhoben, sehen Kritiker ihn als Bedrohung für heimische Rehbestände und Gefahr für Leib und Leben. Jedoch wird keine der Ansichten ihm gerecht, man sollte den Wolf als das betrachten was er ist. Ein Raubtier und so sollte man ihn behandeln. Mit Respekt statt Angst. Nach wie vor muss er mit dem Rotkäppchen-Syndrom kämpfen. Wir können ihm dabei helfen, mit alten Vorurteilen zu brechen und Seite an Seite in eine Zukunft starten, die für beide Parteien lebenswert ist. Ich werde nicht müde immer wieder zu betonen, dass der Mensch im Umgang mit Meister Isegrim eine Menge Fehler gemacht hat, macht und machen wird. So ist die Habituierung (Anfütterung) eine der Hauptgefahren. Wie dem auch sei, der NABU hat jetzt den Mittwoch zum mittWolf erklärt und bietet somit wöchentlich online allerhand Fakten und Infos rund um den grauen Jäger an. Vielleicht erfahrt ihr im Rahmen dessen Neuigkeiten und könnt das ein oder andere eventuelle Vorurteil abbauen. Schaut doch mal vorbei oder setzt euch ein Lesezeichen. Den Link dazu gibt es hier.

1:0 für den Naturschutz

BeeSeit letztem Jahr befand sich der Umweltverband BUND in einem Streit mit dem Großkonzern Bayer. Dieser hatte sich im Juni 2014 gegen einen Flyer des BUND zur Wehr gesetzt, in dem  diverse Artikel von Bayer kritisch betrachtet wurden. Eigentlich wurden sie vielmehr demaskiert. Bayer brachte diverse Produkte in Bau- und Gartenmärkte, die als "bienenfreundlich" klassifiziert waren, in Wahrheit aber sehr gefährlich für die Bestäuber sind. Weil so etwas schlecht für Investoren und Image ist, zerrte man den BUND kurzerhand vor Gericht und hoffte auf eine baldige Klärung des Falles. Diese erfolgte nun am heutigen Tag und sieht eindeutig den BUND als "Sieger".  Laut dem heutigen Urteil des Landgerichts Düsseldorf darf der BUND weiterhin zwei Produkte von Bayer benennen, die trotz des Logos "bienenfreundlich" ,  eine hochgradige Gefahr für diese Tiere darstellen.  Die gegen Ende letzten Jahres erwirkte einstweilige Verfügung gegen den BUND seitens Bayer ist somit haltlos und nichtig.  Beide Artikel beinhalten den Wirkstoff Thiacloprid (schädigt das Nervensystem der Bienen nachhaltig und beeinträchtigt den Orientierungssinn), welcher in diversen, dem BUND vorliegenden Studien, als bienengefährlich eingestuft wird. Also das genaue Gegenteil von dem, was Bayer uns glaube machen wollte.  Nun darf man aber Bayer nicht den alleinigen schwarzen Peter zuschieben, denn immerhin hat die Zulassungsbehörde die beiden Pestizide als nicht gefährlich anerkannt und der Markteinführung zugestimmt. Ein Schelm wer böses dabei denkt. Heute hat der Naturschutz also einen weiteren Schritt in die richtige Richtung gemacht und einen bedeutenden Sieg für Biene und Co errungen.  Die ausführlichen Hintergründe des Konfliktes könnt ihr hier nachlesen oder in dem kurzen Video unterhalb anschauen.


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Ode an den Frühling

Freunde es ist herrlich. Früh um fünf fängt die Amsel an zu singen und kurz darauf tröpfelt das erste Tageslicht vom Himmel. Vorbei scheinen die dunklen Tage des Winters. Von meinen Beobachtungen der Schneeglöckchen habe ich ja schon ein paar mal im Blog beschrieben. Bei einem gestrigen Spaziergang (mit kurzärmeligen Hemd!) im Sonnenschein. Es ist schon erstaunlich, kaum lassen sich die ersten Sonnenstrahlen blicken, so zieht es den gemeinen Spaziergänger an die frische Luft. Begleitet wurde mein Spaziergang von allerhand floristischen Kleinoden. Besonders gefreut habe ich mich über den Märzenbecher (Leucojum vernum). An alle Kleintierbesitzer an dieser Stelle ein Hinweis: diese Pflanze ist sehr giftig.




[caption id="attachment_2749" align="aligncenter" width="646"] Leucojum vernum[/caption]

Aber auch Krokusse und Winterlinge stehen schon Spalier und erfreuen sich an der neuen Saison. In Gedanken stelle ich mich gerne einen intakten Auwald vor, der durch die ersten warmen Tage in ein Meer aus Blumen und Farben verwandelt wird. In der Fachsprache nennt sich dieses Phänomen Frühjahrsblüher-Aspekt, ich nenne es einfach nur "Schön". Hohler Lerchensporn (Corydalis cava) und Co machen einen Auwald zu einem Erlebnis. Ich liebe es einfach nur so aus Spaß und völlig ziellos durch die Gegend zu wandern. Die Tiere zu beobachten wie sie ihr reges Treiben wieder aufnehmen und in jahrelang geübter Routine Nester und Höhlen bauen, Futter auftreiben oder, wie Fam. Igel, einfach nur auf der Wiese liegen und sich sonnen. Gibt es etwas Schöneres?




[caption id="attachment_2750" align="aligncenter" width="646"]Crocus spec. Crocus spec.[/caption]

Mit den Frühblühern beginnt meine Zeit des Jahres. Im Naturschutz heißt es nun wieder ab ins Gelände und weg vom Schreibtisch mit seinen unendlich langen und öden Exceltabellen. Jetzt wird wieder durch die Landschaft gezogen, kartiert, verglichen und neue Daten gesammelt. Wer wie ich in einer Menge Projekte, national wie international sein Unwesen treibt, kann es mitunter gar nicht erwarten wieder in die Freiluftsaison zu starten. Aber wie dem auch sei, ich wünsche euch allen einen gelungenen Start in den Frühling und sollten noch ein paar Regentage kommen, so quittiert es mit einem Lächeln. Der Winter hat bereits verloren.




[caption id="attachment_2751" align="aligncenter" width="646"]Crocus spec. Crocus spec.[/caption]

Schlusslicht Schweiz

Viele denken bei "Schweiz" an grüne Bergwiesen, unberührte Natur und Schwizerdütsch. Doch hinter den Kulissen bleibt nur sehr wenig davon übrig. So sieht es die Europäische Umweltagentur (EEA) und schreibt dies auch in ihrem kürzlich veröffentlichten Umweltbericht 2015. In diesem werden alle Naturschutzleistungen der europäischen Länder verglichen und bewertet. Tja, und genau in diesem "Wettbewerb" geht die Rote Laterne an die Schweiz.  Maßgeblich für diese schlechte Platzierung ist das Verhältnis von Landesfläche zu Fläche der ausgewiesenen Naturschutzgebiete. Auf kümmerliche 6,5%  kommt der Alpenstaat gerade mal. An der Spitze der 38 untersuchten Länder konnte sich Slowenien behaupten. Dort sind immerhin stolze 50% des Landes für den Naturschutz reserviert. Nun fordern diverse Schweizer Verbände ein Umdenken und plädieren für eine Aufholjagd. Um die Biologische Vielfalt sowie intakte Ökosysteme zu erhalten, sind Schutzgebiete ein wichtiges Instrument. Also dann Schweiz, frisch an's Werk.


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Save the Bats

Fledermäuse haben es zur Zeit nicht leicht. Im Gegensatz zu ihrem filmischen Verwandten sind sie um einiges schutzbedürftiger und mehr denn je auf die Hilfe des Menschen angewiesen. Fortschreitende Intensivierung der Landwirtschaft sowie der Bau von immer mehr Windkraftanlagen haben dazu geführt, dass aktuell vier der vierundzwanzig in Deutschland heimischen Fledermausarten vom Aussterben bedroht sind. Dazu gehören die Große Hufeisennase (Rhinolophus ferrumequinum), Kleine Hufeisennase (Rhinolophus hipposideros), Wimperfledermaus (Myotis emarginatus) und Mopsfledermaus (Barbastella barbastellus). Laut der entsprechenden Roten Liste für Deutschland gelten drei weitere Arten als "Stark gefährdet", fünf weitere als "gefährdet". Dabei ist Fledermausschutz an sich keine große Sache. Jeder kann einen kleinen aber wichtigen Beitrag dazu leisten.  Alte Gemäuer wie Kirchtürme oder Fabrikanlagen sind ein wichtiger und gern genutzter Lebensraum für die Jäger der Nacht. Ebenso helfen Nistkästen, jedoch sollte man diese nicht einfach so in den nächst gelegenen Wald tragen und anbringen. Auf dem privaten Grundstück allerdings, kann man sich "austoben". Diese Unterstützungen sind auch dringend nötig. Jedes Jahr sterben ca. 200.000 Tiere durch Windkraftanlagen (Quelle). Dabei sind Kollisionsschäden nicht das Problem, viel dramatischer gestaltet sich der durch die Rotorblätter erzeugte Druck. Trotz internationalem Schutz durch die FFH-Richtlinie geht der Bestand zurück. Dabei sind Fledermäuse immens wichtige Tiere für ihr Ökosystem und ihr Schutz ist doch so einfach.




Brücken für die Zukunft

Voranschreitende Straßenbauprojekte zerschneiden immer mehr die Landschaft. Was optisch nur "nicht schön" aussieht, hat ökologisch immense Folgen. Ehemals zusammenhängende Lebensräume wie Wiesen und Wälder sind nun durch mehrspurige Fahrbahnen zerschnitten und für Waldbewohner nicht mehr erreichbar. Dazu kommen vermehrte Kollisionsfälle zwischen Tier und Fahrzeug. Diese Unfälle gehen in die Hunderttausende und sind nahezu vermeidbar. Eine geeignete Möglichkeit, wenn auch kein Allheilmittel, sind Grünbrücken. Diese besonders wuchtigen Exemplare der Gattung Brücke ist extra dafür ausgelegt, natürliche Elemente als Bedeckung zu tragen. Mittels kleinen Bäumen, Hecken und anderen kleinen Strukturelementen wird den Tieren ein "Stückchen Wald" vorgegaukelt. An den jeweiligen Öffnungen befinden sich dann meist mehrere hundert Meter lange Zäune, die den Tieren den Weg weisen und sicherstellen, dass alle den Eingang finden. In der Landschaftsplanung und im Naturschutz spricht man von einer sogenannten CEF-Maßnahme, diese dient dem Funktionserhalt des Ökosystems. Nun ist es aber so, das Grünbrücken enorme Kosten verursachen. Neben den eigentlichen Baukosten kommen Ausgaben für Pflege und Monitoring hinzu. Im Vorfeld muss abgesichert werden, ob Tiere auch die Anlage annehmen bzw. diese überhaupt am richtigen Fleck errichtet wird. Nun hat die Bundesregierung sich wieder einmal ein ehrbares Ziel gesetzt. Bis zum Jahre 2020 sollen mehr als 90 solcher Bauwerke errichtet werden. Ich persönlich halte das Unterfangen für wichtig und sinnvoll, jedoch steht und fällt so eine Grünbrücke mit der Akzeptanz der Tiere. Dafür ist ein fachlich gut aufgestelltes Monitoring absolut erforderlich. Wer sich ein aktuelles Bild über Grünbrücken in Deutschland verschaffen möchte, der findet hier eine wirklich gelungene Karte des NABU. Verzeichnet sind Ort und Lage, der Name der Brücke sowie die Baukosten.


NABU Karte über Grünbrücken in Deutschland

Respekt, statt Angst-"Wolfstag" in Hirschfeld (Sachsen)

Gestern lud der Hirschfelder-Tierpark zum "Wolfstag" ein. Bereits zum sechsten Male stand Meister Isegrim im Fokus von Aufklärung, Information und spielerischem Lernen. Zusammen mit dem Wolfskontaktbüro Lausitz wurde ein kurzweiliges und informatives Programm zusammengestellt und der Wolf mittels interaktivem Vortrag den Besuchern näher gebracht. Und Besucher kamen reichlich. Trotz des eher mäßigen Wetters waren um die einhundert Interessierte zu Gast und die ca. 100 Stühle reichten gerade so. Eröffnet wurde der Themen-Tag standesgemäß am Wolfsgehege mit einer Einführung und einer kurzen Vorstellung der Art Canis lupus. Nicht nur die jungen Zuschauer bekamen große Augen, als sie dem Grauwolf so nahe waren. Ich kann mich seiner Eleganz ebenfalls nie verschließen. Anschließend ging es in die "Bärenschänke" und Vanessa Ludwig vom Kontaktbüro führte durch den gut 90 Minütigen Vortrag. Von besonderem Interesse waren die Ausführungen über das novellierte Wolfskonzept des Freistaates. Galt bisher nur die Region Lausitz plus einem Radius von 30 km als förderfähiges Gebiet (wer seine Nutztiere fachgerecht sichert, kann im Schadensfall Entschädigung bekommen), so wurde nun ganz Sachsen als förderfähig erklärt. Auch wurden neueste Zahlen vorgestellt, so haben wir in Sachsen um die 12 Rudel, bundesweit natürlich mehr. Die wichtigste Message aber war die Umweltbildung. Dank umfangreicher Aufklärung sowie Informationsveranstaltungen im Landkreis Zwickau blieb der erwartete Aufschrei aus, als im März 2014 nahe Wilkau-Haßlau ein Wolf gesichtet wurde. Auch wurde wieder darauf hingewiesen, dass es sich bei dem Wolf um ein Raubtier handelt und er genauso behandelt werden soll. Dennoch gibt es immer wieder Fälle von Anfütterung durch den Menschen. Da hat man die einst gefährliche Tollwut im Griff, tanzt der Mensch aus der Reihe und fördert mit solchen Aktionen die Habituierung. Besonders im Gedächtnis geblieben ist mit das Schlusswort des Vortrages, "Der Wolf - Angst unbegründet, Respekt angebracht" und genauso sollten wir es halten.


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